#IB Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?

Fakultät International Business – Alles für Ihren Erfolg


Praxisprojekt mit Kooperationsunternehmen

In der Lehrveranstaltung „International Human Ressource Projects“ von Prof. Dr. Michael Ruf werden reale Praxisprojekte mit Kooperationsunternehmen umgesetzt. Die Studierenden des Vertiefungsfachs „Internationales Personalmanagement“ bearbeiten während des Semesters in einem Projektteam eine unternehmensspezifische Problemstellung aus dem HR-Bereich und stellen dem Unternehmen das entwickelte Lösungskonzept in einer finalen Präsentation am Ende des Semesters vor.

Vorteile für alle Beteiligten

Die Unternehmen kooperieren auf diese Weise sehr gerne mit Prof. Dr. Ruf, da komplexe Themen durch die Studierenden professionell und umfassend bearbeitet werden und wissenschaftsbasierte und umsetzungsorientierte Lösungskonzepte entwickelt werden. Die Studierenden hingegen erhalten auf diese Weise einen sehr guten Einblick in interessante Unternehmen, haben einen direkten Transfer der Theorie in die Praxis, sammeln Erfahrungen im Projektmanagement und könnten ggfs. bereits eine Stelle für die anstehende Bachelorthesis erwerben. Für die Hochschule sind solche Kooperationen ebenfalls von großem Interesse, da hierdurch eine Intensivierung der Kooperation mit Unternehmen erfolgen kann, um dem eigenen Anspruch einer praxisnahen Ausbildung gerecht zu werden.

beyerdynamic – Handmade in Germany

In diesem Semester konnte Prof. Dr. Ruf die beyerdynamic GmbH & Co. KG als Kooperationsunternehmen gewinnen. Beyerdynamic ist ein mittelständisches Unternehmen aus der Elektroakustikbranche mit Hauptsitz in Heilbronn und mit Niederlassungen in den USA, Singapur und Indien. Gegründet 1924, ist das Unternehmen seither in Familienbesitz und beschäftigt ca. 340 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Beyerdymanic ist einer der bekanntesten Gerätehersteller im Bereich Audiotechnik, die Produkte werden von namhaften Kunden weltweit hochgeschätzt; so verwendeten bereits die Beatles eigens angefertigte Mikrofone der beyerdynamic.


 


Aber auch ABBA, Bob Dylan, Udo Lindenberg, Wallis Bird und viele weitere Künstler fühlen sich bestens ausgestattet mit beyerdynamic-Produkten. Und auch außerhalb des künstlerischen Bereichs wird dem Unternehmen viel Vertrauen entgegengesetzt. Beyerdynamic kann u. a. den Deutschen Bundestag, die Deutsche Bank, die Schwedische Regierung, das Verteidigungsministerium von Ungarn u. a. zu seinen Kunden zählen. In Antoni Gaudís Lebenswerk und Unesco-Kulturerbe Sagrada Família in Barcelona werden ebenfalls Audiosysteme von beyerdynamic verwendet.


 


Arbeitgeberattraktivität

Welche Aspekte machen einen Arbeitgeber attraktiv?

Unter dem Stichwort Arbeitgeberattraktivität berichtete Prof. Dr. Ruf der beyerdynamic bereits 2013 in einem Jahresworkshop über Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Welche Berufsbilder sind derzeit gefragt, welche werden es in der Zukunft sein und was ist Bewerbern heutzutage wichtig, wenn sie entscheiden müssen, für welchen Arbeitgeber sie zukünftig arbeiten? Diese Fragen stellen sich auch bei beyerdynamic immer häufiger.

Lisa Lais, Christina Hartl, Friederike Schneider, Hagar Ibrahim und Lisa Klenk, Studentinnen des Studiengangs „International Business“, beleuchteten in einem Praxisprojekt einige Aspekte des Themas „Arbeitgeberattraktivität“ für die beyerdynamic in Zusammenarbeit mit Jasmin Zimmermann-Lingsch, Unternehmenskommunikation, und Personalleiter Wolfgang Lustig. Dazu analysierten die Studentinnen die interne Struktur der Belegschaft hinsichtlich Alter, Ausbildungsschwerpunkten, Betriebszugehörigkeit usw., um daraus ggfs. Schlüsse für zukünftige Engpässe ziehen zu können.

Aber auch der Wettbewerb wurde hinsichtlich seiner Arbeitgeberattraktivität untersucht. In diesem Fall wurden jedoch nicht nur direkte Mitbewerber aus der Branche analysiert, sondern vielmehr Wettbewerber verschiedener Branchen, die mit beyerdynamic um geeignete Fachkräfte desselben Mitarbeiterpools buhlen. Internationale Aspekte spielten hierbei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Studentinnen stellten dem Unternehmen vor einigen Tagen ihre umfassenden Ergebnisse in ihrer Abschlusspräsentation dar.

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v. l. Wolfgang Lustig, Christina Hartl, Lisa Klenk, Lisa Lais, Hagar Ibrahim, Friederike Schneider, Jasmin Zimmermann-Lingsch, Prof. Dr. Michael Ruf
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