#IBO Bei Siemens in Moskau

Fakultät International Business – Alles für Ihren Erfolg


Der Wunsch ins Ausland zu gehen, ist bei vielen Studierenden groß und als Studentin oder Student der internationalen Betriebswirtschaft ist es natürlich eine Notwendigkeit, insbesondere dann, wenn man anstrebt in großen internationalen Unternehmen eine Anstellung zu finden. Vorab sind viele Entscheidungen zu treffen. Anja Chan sprach mit IBO-Student Davor Hamš über seine Erfahrungen als Praktikant bei der Firma Siemens in Moskau.

Davor Hams

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Warum gerade in Moskau?

Als Student der Fakultät für International Business stand für mich von Anfang an fest, mein Praktikum im Ausland zu absolvieren, zusätzlich zu einem integrierten Auslandssemester in Sankt Petersburg. Nach zwei Bewerbungen und zwei Zusagen von Siemens in St. Petersburg und Moskau, entschied ich mich für die Siemens-Zentrale in Moskau. Hier arbeite ich bei einem Infrastrukturprojekt der Division Mobility im Projekt Management. Moskau ist eine der größten Metropolen der Welt mit einem unglaublichen Kultur- und Freizeitangebot, das spielte bei meiner Entscheidung ebenfalls eine Rolle.

Es ist nicht einfach, ein Praktikum im Ausland zu bekommen und vor allem nicht bei einem so großen Konzern wie Siemens. Wo und wie haben Sie dieses Praktikum gefunden und welchen Prozess mussten Sie durchlaufen,  um eine Zusage zu erhalten?

Dieses Praktikum habe ich über das DAAD Programm „Doing Business in Russia“ entdeckt und mich sofort beworben. Das Bewerbungsverfahren ist nicht ganz unkompliziert und es erfordert neben den üblichen Bewerbungsunterlagen auch ein Empfehlungsschreiben eines Professors und einen Notendurchschnitt, der besser als 2,5 ist. Ich hatte jeweils ein Telefoninterview mit Siemens St. Petersburg und Siemens Moskau. Diese wurden in Englisch und Russisch geführt und das war nicht einfach, denn beide Sprachen sind erlernte Fremdsprachen für mich. Dennoch waren meine Bewerbungen erfolgreich.

Welche kulturellen  Unterschiede und Arbeitsweisen sind Ihnen in Russland aufgefallen? Und wie gehen Sie damit um?

Siemens Russland ist sehr international und man begegnet hier neben vielen Expatriates aus Deutschland auch Expats aus den USA. Ich würde die Arbeit meiner russischen Kollegen als sehr professionell bezeichnen, mit einem geringeren Maß an Strukturiertheit in den Organisationen. Es ist nicht jeder Arbeitsprozess so standardisiert, wie man es von anderen Konzernen in Deutschland kennt. Ein hoher Grad an Offenheit und Kommunikation ist hier gefragt, was nicht immer einfach ist. Manche Kollegen sprechen sehr gut Englisch, andere Deutsch, viele aber auch nur Russisch. Hier muss man seine Fremdsprachenkenntnisse jeden Tag aufs Neue auspacken. Schüchternheit ist hier fehl am Platz.

Mit welchen Erwartungen sind Sie ins Praktikum gegangen und wurden diese letzten Endes erfüllt?

In das Praktikum bin ich mit der Erwartung gegangen, selbstständig und klare projektbezogene Aufgaben zu übernehmen sowie einen Einblick hinter die Kulissen eines so großen Konzerns wie Siemens zu bekommen. Diese Erwartung wurde zum größten Teil erfüllt. Außerdem war mir wichtig, sowohl meine Englisch- als auch meine Russischkenntnisse zu verbessern, was ich zu 100% bestätigen kann.

Was würden Sie anderen Studierenden raten, die sich ebenfalls für ein Praktikum im Ausland bewerben möchten?

Ich kann jedem nur raten, alle Zweifel über Bord zu werfen und sich auf jeden Fall, um ein Praktikum im Ausland zu bemühen. Vor allem als IB-Student ist ein internationales Profil sehr wichtig. Das DAAD Programm „Doing Business in Russia“ kann ich wärmsten weiterempfehlen.

Doing Business in Russia

Das Programm Doing Business in Russia ist ein Praktikantenprogramm, das deutsche Studierende und Absolventen fördert. Bei deutschen Unternehmen, die auch in Russland tätig sind, kann man sich für einen Praktikumsplatz bewerben. Auch in diesem Jahr ist eine Bewerbung noch möglich. Vom 14. Oktober bis zum 30. November 2015 haben Studierende die Möglichkeit, sich einen Platz im dann online geschalteten Portal zu suchen und am Bewerbungsverfahren teilzunehmen.


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