#WB Exkursion nach Südafrika 2016 – Tagebuch

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Willkommen bei der Reise durch Südafrika!

Die Studenten des Studiengangs Weinbetriebswirtschaft haben sich am Samstag, den 20. Februar nach Südafrika aufgemacht, um Land, Leute und die tollen Weine kennen zu lernen. Die eindrucksvollen Erlebnisse wurden hier im Exkursions-Tagebuch festgehalten:

(die neuesten Einträge zuerst)

 


Mittwoch 02.03

Für den letzten Tag war kein Programm geplant und wir hatten Zeit noch einige Mitbringsel zu besorgen, 2 Studenten gingen bereits in den frühen Morgenstunden los um surfen zugehen, während der Rest es etwas gemütlicher angehen ließ.

Die letzte Busfahrt ging um 15Uhr am Hostel los Richtung Flughafen. Wir starten mit Verspätung um ca. 19 Uhr und landeten gegen halb 5 in Frankfurt.


Dienstag 01.03

Am Dienstagmorgen ging es mit einem zusätzlichen Reiseführer an Bord entlang der Küste zum Kap der Guten Hoffnung. Die Fahrt über Camps Bay, Clifton und den Chapman Peak Drive brachte uns gegen 12 Uhr ans Kap. Aufgrund der begrenzten Zeit entschied sich der Großteil der Gruppe nicht bis ganz vorne ans Kap zulaufen. 3 Studierende bewältigten jedoch die Strecke in der vorgegebenen Zeit und so ging es pünktlich weiter nach Simonstown wo wir uns stärkten, und etwas durch den kleinen Ort schlenderten. Am Nachmittag machten wir unseren letzten Stopp am Strand von Muizenberg, wo wir den Surfern zusahen und die Sonne genießen konnten. Abends gingen wir zum Abschluss der Reise in ein typisch afrikanisches Restaurant, in dem nicht nur das Essen im Vordergrund stand sondern auch die Unterhaltung durch traditionellen afrikanischen Gesang.


Montag 29.02

Morgens ging es um 9.30 Uhr mit dem Bus los.

1. Tagesordnungspunkt war die Besichtigung des Weingutes Constantiaglen. Die Führung mit anschließender Weinprobe wurde von Horst Brader durchgeführt. Das Weingut liegt in der ältesten Weingegend Südafrikas. Aufgrund von Bränden wurde Ende der 1990er Jahre der Großteil des Weingutes zerstört. Alles wurde neu errichtet und 2007 wieder der erste eigene Wein hergestellt. Bei der anschließenden Weinprobe tranken wir 2 Weißweine und 2 Rotweine an einer schönen Tafel unter der Sonne Afrikas.

Das 2. Weingut des Tages, war das Weingut Steenberg, in dem wir zunächst zu Mittag aßen. In einem edlen Restaurant wurde uns ein köstliches 3-Gänge-Menü serviert. Nach dem Essen wurden wir in den Tasting-Bereich geführt. Die Weinprobe wurde von einem jungen Südafrikaner durchgeführt, der uns mit seiner lustigen Art das eine oder andere Mal zum Lachen brachte.

Der restliche Abend stand uns zur freien Verfügung.


Sonntag, 28.02.16

Abfahrt war um 8.30 Uhr. Pünktlich wie immer ging es dann für uns Richtung Kapstadt. Eine etwas längere Fahrt stand also an. Während dieser wurde uns jedoch, durch die Route an der Küste entlang, ganz und gar nicht langweilig. Zudem haben wir unterwegs noch einen Stopp eingelegt, um Pinguine besichtigen zu können, die dort an einer Bucht an der Küste leben. Wir trafen die Pingiune völlig entspannt an, was uns ermöglichte, einige Schnappschüsse bzw. Selfies mit den süßen kleinen Tierchen zu erhaschen. Fröhlich und munter waren wir dann wieder auf dem Weg Richtung Kapstadt. Eine Stadt, die auch niemals zu schlafen scheint und die multikulturell alles zu bieten hat, was man sich auch nur in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann. Nach einem kurzen Abstecher an der „Waterfront“, haben wir Kurs in die Innenstadt aufgenommen, wo unser letztes Hostel dieser Reise, in der berühmt berüchtigten Partymeile Long Street, bezogen werden konnte. Unsere Unterkünfte hier sind so mehr oder minder ganz nett. Mehr ist dazu nicht zu sagen :-) . Den ersten Abend verbrachten wir dann bei lauen Sommertemperaturen zusammen in einem Irish Pub…


Samstag, 27.02.16

Am Samstag sind wir gegen 9.30 Uhr am Hostel gestartet. Unser erster und letzter Programmpunkt an diesem Tag war die Besichtigung und ein Tasting im sehr bekannten Weingut „Creation“. Nach einer spannenden Kellerführung, wurden uns im topmodernen Restaurant einige Weine kredenzt. Dort werden täglich bis zu 200 Besucher verköstigt. Anschließend sind wir weiter Richtung Hermanus gefahren, in dem wir eine Nacht verbringen sollten. Endlich Strand! Zum ersten Mal konnten wir auf unserer Reise aufs offene Meer sehen. Den Rest des Tages haben wir sodann in dem sehr schönen Ort verbracht und den Blick aufs Meer genossen.


Freitag, 26.02.16

An diesem Freitagmorgen war allen Studierenden klar, dass heute ein ganz besonderer und spannender Tag werden würde. Zudem war es der letzte Tag in Robertson, bevor es dann nach Hermanus weiterging. Es waren nämlich drei Besichtigungen von Weingütern geplant. Wir sind gegen 9 Uhr im Robertson Backpapers gestartet und die erste Station war das renommierte Wein- und Sektgut „Graham Beck“. Dort wurden wir vom Winemaker höchstpersönlich durch die heiligen Hallen des Wein- und Sektguts geführt. Nach einer kurzen, generellen Erläuterung, wurden wir zunächst durch den Keller geleitet, in dem die 3.500 Hektar Rebfläche des Betriebs verarbeitet werden. Bei lauter und rhythmischer Musik ging den Mitarbeitern im Keller die Arbeit gleich viel leichter von der Hand :-) . Anschließend ging es weiter in eine große Halle, in der die gelagerten Sektflaschen sortiert, von ihren Kronkorken befreit, gleichmäßig aufgefüllt und neu verschlossen werden – bei dieser Menge alles rein maschinell, versteht sich. Nachdem unsere Führung abgeschlossen war, durften wir sechs von den wunderbaren Sekten bei einer spektakulären Aussicht verkosten.

Gestärkt und glücklich ging es dann direkt weiter zum Tasting von Wine & Chocolate. Hier war eine lange Tafel für uns vorbereitet, die mit den süßen „Schokoladen-Leckereien“ eingedeckt war. Zu jeder Schokolade haben wir sodann den passenden Wein verkostet. Es waren Weiß-, Rosé- und Rotweine vorhanden. Das Tasting konnte von uns eigenverantwortlich durchgeführt werden und wurde nicht allzu ausführlich begleitet. Daher verließen wir das Weingut schon früher als gedacht und konnten spontan noch einen weiteren Programmpunkt einschieben. Frau Kramer und Frau Rukwied haben sich darum gekümmert, dass wir eine kleine, familienbetriebene Olivenfarm besuchen konnten. Dort durften wir die eigens produzierten Oliven-Produkte verkosten und es wurde uns allerhand zur Produktion erläutert. Eine willkommene Abwechslung zum „Weinprogramm“.

Abschließend an diesem sehr ereignisreichen Tag waren wir auf dem – für südafrikanische Verhältnisse – kleinen Weingut Kranskoep zu Besuch. Auf dem 26 Hektar großen Betrieb werden neben Weinreben auch Stachelbeeren und Physalis angepflanzt, geerntet und verkauft. Nach einer ausführlichen und sehr interessanten Besichtigung des Betriebes, die der sympathische Besitzer persönlich mit uns durchgeführt hat, haben wir uns zusammengefunden, um das Winetasting zu genießen. Danach wurden wir unglaublich lecker mit Lamm, Wurst, Kartoffeln und verschiedenen Salaten bekocht. Alle Studierenden haben den Abend auf diesem kleinen, aber sehr feinen Weingut genossen und hatten dort eine ganz besonders tolle Zeit.


Donnerstag, 25.02.16

Am Donnerstagmorgen fuhren wir in das Weingut Nico van de Merve. Der Bergiff „Weingut“ wird dem Ganzen fast nicht gerecht, da man wohl eher von einem Anwesen sprechen muss. Große Parkanlagen, diverse Statuen, wie z.B. große Metall Leoparden und diverse Gewässer umgeben das Anwesen. Über dem Weingut befindet sich zu dem ein Hotel, in dem ein Doppelzimmer für eine Nacht umgerechnet ca. 1000 Euro kostet, was bei all dem Prunk der dort zu sehen ist, auch nicht weiter für Verwunderung sorgt. Nach dem wir uns ausgiebig auf dem Anwesen umsehen konnten, folgte die ebenso stilvolle und dem Anwesen entsprechenden Weinprobe. Sowohl die Weiß- als auch die Rotweine überzeugten, waren preislich jedoch verhältnismäßig auch im Highendbereich angesiedelt.

Gegen Nachmittag machten wir uns auf zu unserer nächsten Unterkunft nach Robertson. Doch leider musste sich unsere Gruppe hier aufteilen, da das Mainhostel nicht genug Platz für uns alle hatte. Somit mussten die Erstsemester ein seperates Haus zwei Straßen weiter beziehen. Abends liefen wir dann alle gemeinsam in das kleine und verschlafene Städtchen und aßen zu Abend.


Mittwoch, 24.02.16

Pünktlich wie immer wurden wir um 10.30 Uhr im Weingut Diemersdal von Steffi Layer, einer ehemaligen WB-Studentin, am Eingangstor empfangen. Sie führte uns über das komplette Weingut und die Informationen, was die Traubenannahme und den Ausbau betrafen, bekamen wir von einem jungen Kellermeister. Anschließend begaben wir uns auf eine Terrasse mit schönem Ausblick. Dort wurden uns alle Weine vorgestellt und zum Verkosten gereicht. Herausragend war dabei ein Savignon Blanc Reserve, welcher durch seine frische und aromareiche Vielfalt bei uns allen für Anklang sorgte. Wie auch die Weine war das darauf folgende Mittagessen ein wahrer Gaumenschmaus. Zur Wahl standen uns Fisch und Steak mit Beilagen wie Chips und Salat.

Mit gestärkten Kräften ging es um 14 Uhr weiter zum Weingut Fair View. Dort erwartete uns eine Käseprobe mit speziell ausgewählten Weinen. Für Käseliebhaber eine super Sache, jedoch waren die Käsesorten teilweise nicht Jedermanns Sache. Neben dem Tastingroom findet sich ein Laden, in dem einige von uns noch Gewürze, Saucen u.ä. einkauften.

Abends machten wir uns in Gruppen in den Stadtkern von Stellenbosch auf und besuchten verschiedene Bars um Abend zu essen.


Dienstag, 23.02.16

Am Dienstagmorgen waren einige unter uns aufgrund einer wilden Nacht noch nicht vollkommen bei Kräften. Um 9 Uhr ging es jedoch bereits auf direktem Weg zum Weingut Leopard´s Leap in Franchhoek. Dort wurden wir von einem netten Herrn begrüßt, der uns den schönen und großen Tastingroom und die angebaute Gourmetküche führte. Außerdem befindet sich in den Räumlichkeiten noch ein Leseraum. Von Leopard´s Lead werden nämlich auch Bücher verlegt, um afrikanische Schriftsteller zu unterstützen. Wir versammelten uns alle an einem langen Tisch im Tastingroom, der von einer Seite komplett verglast war. Die Weine wurden uns sehr kompetent präsentiert und speziell die Weißweine fanden bei uns großen Anklang. Insgesamt durften wir 7 tolle Weine verkosten.

Nach super guten Weinen sollte man bekanntlich auch etwas zu sich nehmen. Wir bekamen einen guten Tip und nahmen unser wohl verdientes Mittagessen in einem gemütlichen modernen Restaurant mit einem schönen Ausblick zu uns.

Gut gestärkt fuhren wir weiter zum nächsten Weingut Haute Cabrière. Das Weingut ist von einer wunderschön malerischen Landschaft und Bergen umgeben und liegt im Besitz der Familie von Arnim. Die Hausherrin Hildegard von Arnim begrüßte uns herzlich und führte uns direkt in den unter dem Verkaufsraum liegenden Tastingroom. Die kühle Luft in dem gewölbeartigen Raum war eine Genugtuung nach einer heißen Busfahrt und der so kräftigen afrikanischen Sonne. Da der Hausherr lange Zeit in der Champagne lebte, zielt die Produktion des Weinguts in erster Linie auf Sparklingweine ab. Aus einem weinbautechnischen Zufall heraus wurde ein Jahrgang Wein abgefüllt, der den Kunden so sehr zusagte, dass das Sortiment erweitert wurde.

Zu Beginn sabrierte Frau von Arnim gekonnt eine Flasche Champagner – die Weine und Sparklingweine überzeugten jedoch genauso wie Frau von Armin beim sabrieren…


Second Day

Unser zweiter Tag in Südafrika begann mit einer Vorlesung von Prof. Dr. Vink von der University of Stellenbosch. Er berichtete über die Wein Situation in Südafrika. Hinterher wurden wir in den Versuchsweinweinkeller der Universität eingeladen. In der Kelder der University werden Versuchsweine der Studenten des Studiengangs Wine Technology hergestellt.

Außerdem werden vom höheren Semester und einem Cellarmaster Weine für den Verkauf produziert. Wir durften einige Leckere Tropfen der Weine probieren und waren alle sehr begeistert. Dieser Studiengang wird von ca. 30 Studenten pro Jahr besucht und zusammen bewirtschaften sie eine Rebfläche von 11 Hektar .

Mit einer beeindruckenden Architektur wurden wir auf dem Weingut Dornier in Stellenbosch begrüßt. Nach einer kurzen Kellerführung folgte eine Weinprobe mit etlichen Weinen. Der krönende Abschluss war ein exzellentes Tapas-Menü und ein unvergessliches Panorama. Die Bedienung auf dem Weingut konnte uns fast jeden Wunsch von den Augen Ablesen und versorgte uns fast 4 Stunden mit Wein, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert und Gin.

Mit all diesen schönen Eindrücken ging auch schon Tag zwei zu Ende.


Ankunft

Nach einem 12 stündigen Flug und einer nicht so sanfter Landung erreichten wir endlich südafrikanischen Boden.

Unser erstes Ziel war der botanische Garten in Kistenbosch. Nach dem Hostelbezug in Stellenbosch besuchten wir das Weingut Louisenhof. Den Abend verbrachten wir mit tollen Weinen und einer sehr familiären Atmosphäre.
Stephan, der seine Lehre in Weinsberg absolviert hat und somit ein langjähriger Freund von Frau Rukwied ist, präsentierte uns mit vielen deutschen Witzen sein hervorragendes Sortiment. Währenddessen wurden uns viele südafrikanische Köstlichkeiten kredenzt.

 


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