#IB Alumni Vortragsreihe „Flash Lights“ – Interview mit Elena Biefeld (Holy Fashion Group)

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Interview mit Elena Biefeld – Holy Fashion Group  (–> Informationen für Praktikasuchende am Ende des Interviews!)

(geführt von Andrea Hafner, Studiengangmarketing Fakultät für International Business, HHN)

 

102332a Biefeld - geändert - KopieFrau Biefeld, vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, einen Vortrag für Studierende der Fakultät für International Business zu halten. Sie sind derzeit als Junior Sales Services Agent Consignment bei der Holy Fashion Group beschäftigt. Was genau versteckt sich hinter diesem Jobtitel?

Guten Tag Frau Hafner. Ich betreue unsere Kunden im B2B Geschäft, die unter dem sogenannten Depotmodell (dafür steht der Zusatz Consignment) laufen. Hierbei arbeite ich täglich mit SAP SD, Excel und Business Analyzer. Ich bin Ansprechpartnerin für die mir zugeteilten Kunden in unserer Firma gemeinsam mit den zuständigen Außendienstlern. Im Tagesgeschäft bin ich unter anderem zuständig für eine korrekte Bestandsführung, kontrolliere die Auslieferung systemseitig, stelle Musterteile der neuen Kollektionen für meine Kunden bereit, mache die Order und Nachorder für die Kunden und versuche von unserem Firmenstandort aus allen Kundenwünschen bestmöglich gerecht zu werden. Natürlich fallen innerhalb einer Saison auch andere Aufgaben an. Zusätzlich haben wir Projekte in unserer Abteilung, die wir gemeinsam versuchen im Team umzusetzen, um bestimmte Prozesse zu verbessern und Abläufe in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden zu optimieren. Der Vertrieb ist in der HFG anders als andere Abteilungen im Unternehmen wie z.B. das Designteam für alle drei Marken Strellson, JOOP! und windsor. zentralisiert, was unseren Aufgabenbereich dadurch vielfältiger gestaltet. Man muss sich mit allen drei Kollektionen jede Saison gleich gut auskennen. Dafür bekommen wir regelmäßig Produktschulungen.

 

Wieso fiel die Wahl auf die Holy Fashion Group? Was hat Sie daran fasziniert und was zeichnet das Unternehmen aus?

Da ich bereits meine Aus- und Fortbildung in einem Unternehmen in der Modebranche absolviert hatte und die Branche mir stark zugesagt hat, wollte ich auch nach meinem Studium wieder im Modebereich arbeiten. Daher habe ich mich auch nur bei Modeunternehmen für mein Praktikum beworben.

20160509_234058Fasziniert hat mich an der HFG, dass das Unternehmen gleich drei verschiedene Modemarken mit unterschiedlichen Aussagen führt und Herren- sowie Damenprodukte anbietet. Außerdem hat mir der Standort direkt am schönen Bodensee und vorallem das junge und dynamische Kollektiv von Anfang an zugesagt. Zudem hat die Holy Fashion Group eine sehr offene interne Kommunikation, wodurch einem immer die Gelegenheit geboten wird mit Kollegen aus anderen Abteilungen sogenannte ‚Kaffeetermine‘ zu vereinbaren um sich auszutauschen. Dieses Angebot fand ich gerade während meines Praktikums sehr interessant, da man dadurch auch einen Einblick in andere Abteilungen erhielt.

 

Sie haben sich bereits während Ihres Studiums bei der Holy Fashion Group beworben. Was denken Sie, hat den Ausschlag für die Zusage bereits vor Beendigung des Studiums gegeben?

Wie bereits zuvor angedeutet, habe ich mein Praktikum auch bei der HFG absolviert. Da es mir so gut gefallen hatte, habe ich sogar von 6 auf 7 Monate verlängert. Als ich im letzten Wintersemester 2015/16 dann wieder in Heilbronn war, hat sich unsere HR Business Partnerin selbst bei mir gemeldet, und später auch mein Chef der Abteilung, um zu fragen, ob ich Interesse an einer Stelle hätte. Daraufhin war ich im Dezember 2015 nochmal zum Gespräch am Standort und habe nach dem Gespräch bereits die Zusage zu der Stelle als Junior Sales Services Agent erhalten.

Die HFG ist ein Unternehmen, dass jungen Absolventen die Chance gibt sich zu beweisen. Und ich denke das genau war der Punkt… Man war wohl mit meiner Arbeit im Praktikum zufrieden und ich war quasi schon involviert in den Aufgabenbereich. Daher wurde mir die Stelle auch ohne Abschluss bereits angeboten. Zusätzlich hat mir die Firma für den Anfang noch einen Teilzeitvertrag geboten zur Überbrückung der Bearbeitungsphase meiner Bachelorarbeit, was für mich eine zusätzliche Motivation bot, das Jobangebot anzunehmen.

 

Sie sind ja nun bereits ein bisschen im Job. Welche Inhalte Ihres Studiums helfen Ihnen besonders im Arbeitsalltag? Oder ist es vielmehr das Gesamtpaket „Mix aus Praxis und Theorie“, was Sie für Ihren Beruf vorbereitet hat?

Ich würde sagen das Gesamtpaket „Mix aus Theorie und Praxis“  bereitet viel mehr auf den Beruf vor. Natürlich braucht man allgemeine Teile aus dem Studium wie bspw. BWL oder IUT, die man für die logischen Prozesse im Beruf benötigt. Grundlegende Sachen wie z.B. die Kenntnisse aus dem Geschäftsenglisch und -französisch, sowie Rhetorik und natürlich auch die IT-Kurse, die man sich durch das Studium Generale oder auch AIM aneignen konnte, sind natürlich auch von großer Bedeutung gewesen. Jedoch ist auch der Praxisbezug wichtig, den man durch Praktika und Werkstudententätigkeiten sammeln konnte, denn meiner Meinung nach sind Arbeitszeugnisse für die Unternehmen sogar noch wichtiger als die Noten im Studium.

 

Was können Sie den Studierenden an der Fakultät als Ratschlag für den Start ins Berufsleben mitgeben?

Auf jeden Fall sollte man sich sein Praktikum schon gleich gewissenhaft aussuchen und dabei bei den Bewerbungen wissen wo man nach dem Studium mal hin will. Daher finde ich auch, dass das Praktikum im 5. Semester unglücklich gelegt ist. Meiner Meinung nach wäre es von Vorteil das Pflichtpraktikum ins 6. Semester zu legen, denn dann ist der Einstieg nach dem Praktikum leichter in seinem Praxisunternehmen, da hier nicht mehr soviel Überbrückungszeit zwischen Praktikum und Abschluss liegt.

Für den Start in den ersten Job kann ich eigentlich nur sagen, dass man den Mut haben soll seine Ideen und seine Meinung schon von Anfang an, natürlich im angemessenen Rahmen, zu äußern. Dadurch erhält man gleich die nötige Anerkennung im Team, integriert sich schneller und wird vorallem nicht mehr als unerfahrener Absolvent wahrgenommen. Natürlich fällt dies für manche schwerer als für andere, aber auch Schüchterne sollten sich das trauen. Dadurch kann man sich bereits gut im Team profilieren. Denn man kommt schließlich von extern und hat einen anderen Blick auf die internen Prozesse als diejenigen, die bereits einige Jahre in dem Job sind. Zusätzlich konnte ich für den Berufseinstieg lernen, dass man sich nicht scheuen muss Fragen zu stellen, wenn man etwas nicht verstanden hat, denn jeder hat mal neu angefangen und hilft uns als Neuankömmlinge jederzeit gerne zu Beginn weiter.

 

Abschließend eine letzte Frage: bietet die Holy Fashion Group auch Praktika an? An wen dürfen sich interessierte Studierende für weitere Informationen wenden?

Ja selbstverständlich bietet die HFG auch Praktika an – sogar sehr viele. Dafür einfach auf die Karriere-Seite der Unternehmenshomepage gehen (s. unten). Hier sind alle offenen Stellen ausgeschrieben und man kann sich auch gleich im Bewerbungsportal bewerben. Ich kann es nur empfehlen, denn man hat danach gute Chancen für eine feste Stelle übernommen zu werden wenn es von beiden Seiten aus passt. Der Großteil meiner Abteilung besteht aus ehemaligen Praktikanten.

 

Herzlichen Dank für die kurzen Einblicke in Ihren Beruf und das Unternehmen Holy Fashion Group! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Vielen Dank, es hat mich sehr gefreut!


Informationen zu Praktika und Einstiegsmöglichkeiten bei der Holy Fashion Group

Hier gelangen Sie zum Karrierebereich der Holy Fashion Group:

http://www.holyfashiongroup.com/de/karriere/offene-stellen.html

Filtern nach: Funktionsbereich – Internship/Thesis

FAQ im Karrierebereich (mit Informationen zu Einstieg, Bewerbung, Praktika):

http://www.holyfashiongroup.com/de/karriere/faqs.html




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