#TM Die ITSC 2016 in Madrid – und wir waren dabei!

Fakultät International Business – Alles für Ihren Erfolg


Autorinnen: Stephanie Blesch, Rebecca Follath, Mona Mutter, Melanie Schwabenthan und Yvonne Voigt

Vom 19.04.2016 bis zum 23.04.2016 fand an der Rey Juan Carlos Universidad in Madrid die 31. International Tourism Students Conference (ITSC) statt, bei der wir als TM Studentinnen teilnehmen durften. Die ITSC soll den interkulturellen Austausch der Studierenden fördern und eine Plattform für Diskussionen über diverse touristische Themen schaffen. Aufgabe war es, ein Paper zu dem Thema „Smart Tourism Destinations – Do visitors really need them?“ zu verfassen. Anfangs bereitete uns dieses anspruchsvolle Thema einiges Kopfzerbrechen, schließlich entschieden wir uns jedoch dafür, einen Überblick über verschiedene deutsche Destinationen im Smart Tourism Bereich zu geben und legten den Fokus dabei auf Baden-Württemberg. Um die Ergebnisse des Papers zu präsentieren und einen Marktstand mit Poster zu erstellen, welcher unser Land repräsentieren sollte, reisten wir im April nach Madrid, wo wir auf weitere Delegationen aus 7 verschiedenen Ländern trafen. Als Vorbereitung hierzu mussten wir nicht nur Paper, Präsentation und Poster erstellen, auch Sponsoren mussten gesucht werden, was sich als eine der schwierigsten Aufgaben herausstellte.

Kopie von IMG_0521Nachdem wir nun dienstags in Madrid angekommen waren, gab es abends ein erstes gemeinsames Essen mit allen Delegationen. Bei unserem leckeren, spanischen Essen konnten wir erste Kontakte zu diesen aufbauen. Schnell fiel uns auf, wie international die anderen Delegationen aufgestellt waren und wie hoch das Niveau der Paper und kommenden Präsentationen werden dürfte. Um einige Eindrücke reicher, ging der Abend nach der anstrengenden Anreise für uns recht früh zu Ende, da uns am kommenden Tag der erste Konferenztag erwartete.

Die Konferenz beginnt!

Der Mittwochmorgen hielt für uns erste spannende Vorträge und Workshops bereit. Wir lernten einiges zum technischen Aspekt von Smart Tourism und zur Umsetzung in Spanien, aber auch der Aspekt der Nachhaltigkeit und die Problematik der weltweiten Ungleichverteilung von Ressourcen und Nahrungsmitteln wurde umfassend diskutiert. Nach dem Mittagessen folgte dann das erste Highlight der Konferenz: es ging an den Aufbau der Marktstände! Da wir bereits vorher drei Pakete an die Universität geschickt hatten, gab es für uns einiges aufzubauen, jedoch waren wir mit unserem Marktstand und dem Poster am Ende sehr zufrieden. Die kreativen Poster der anderen Delegationen verrieten erste Ergebnisse der einzelnen Paper, wobei die Aufmerksamkeit eindeutig auf den Mitbringseln lag. Natürlich wurden einige der landestypischen Klischees vor allem am Outfit mancher Delegationen bedient, aber wir konnten auch viel Neues über die Länder und Regionen lernen und vor allem die Studierenden besser kennenlernen, so dass sich schnell erste Sympathien entwickelten.

Vielen Dank…

An dieser Stelle möchten wir all unseren Sponsoren noch einmal recht herzlich danken! Durch Ihre Unterstützung mit Geld- oder Sachspenden stand unser Marktstand dem der anderen Delegationen in keinster Weise nach und wir konnten unser Land und unsere Region in angemessener Weise repräsentieren. Vielen Dank dafür!

Der Donnerstag war der aufregendste Tag… Die Präsentationen standen bevor, die ebenfalls bewertet und honoriert werden sollten. Am Vortag hatte das Los entschieden, dass wir als erstes an der Reihe waren, was den Vorteil hatte, dass wir den Vormittag und die Präsentationen der anderen Studenten entspannt genießen konnten. Das gemeinsame Thema wurde in den einzelnen Präsentationen und Papern sehr unterschiedlich interpretiert, wie uns schnell auffiel. Manche Delegationen hatten sich auf einzelnen Projekte oder Applikationen spezialisiert, während andere die untersuchte Destination kleiner gehalten hatten, oder wie wir, mehrere Regionen verglichen. Nachdem dieser Teil der Konferenz geschafft war, folgte am Nachmittag der angenehmere Teil. Gemeinsam besuchten wir Pangea, einen sehr innovativen Reiseveranstalter, der durch sein smartes Konzept eine Marktlücke in Spanien geschlossen hat.  Nach einem sehr spannenden Vortrag des CEO, bekamen wir noch etwas Zeit uns bei Pangea umzusehen, bevor wir mit einer Stadtführung starteten. Abgerundet wurde der schöne Abend von einem gemeinsamen Essen vieler Studenten in einer bekannten Tapasbar.

Der letzte Tag – mit Preisverleihung

Der letzte offizielle Konferenztag begann wieder mit einem Keynote Speaker, der uns eine völlig neue Sicht auf Research Methods, die für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten verwendet werden können, vermittelte. In gemischten Kleingruppen arbeiteten wir anschließend unsere persönlichen Resultate der Konferenz aus, die jede Gruppe kurz vorstellte. Die darauffolgende Präsentation eines Dozenten fasste die gesamte Konferenz in einer sehr anschaulichen Weise prägnant zusammen. Nach der Verleihung unserer Teilnahmezertifikate verbrachten wir den freien Nachmittag mit einem Stadtbummel durch Madrid. Am Abend stand das abschließende Gala-Dinner in einem sehr einladenden Restaurant bevor, bei der unter anderem Preise für das beste Paper, den besten Marktstand und die beste Präsentation vergeben werden sollten.

Leider bekamen wir bei der Zeremonie keinen Preis verliehen, aber sind trotzdem sehr stolz auf uns und das, was wir von der Konferenz mitgenommen haben. Persönlich sind wir über unsere Schatten gesprungen und haben einiges an Fähigkeiten, gerade was das Präsentieren und wissenschaftliche Arbeiten angeht, dazugewonnen. Wir durften vieles über andere Kulturen, Mentalitäten, Menschen und auch Verhaltensweisen lernen und werden dieses Wissen in Zukunft sicher anwenden können. Das Wichtigste, was wir jedoch mitnehmen ist, dass es bei der Herangehensweise an jegliches Thema oder an verschiedene Menschen kein Richtig oder Falsch gibt. Es ist wichtig, für alle Möglichkeiten stets offen zu sein und sich nie für etwas zu verschließen und zu versuchen, alles auch einmal aus einer anderen Perspektive als der eigenen wahrzunehmen. Sicher gibt es gerade im Bereich Smart Tourism dringend weiteren Forschungsbedarf; wir fünf allerdings sind für dieses Thema auf jeden Fall sensibilisiert und können in Zukunft mit einem anderen Blickwinkel an manche Dinge herantreten.

Vielen Dank auch an Frau Hilland, die uns vor, während und nach der Konferenz begleitet und an die Hand genommen hat, damit wir gerade beim Bearbeiten des Papers den roten Faden nicht verloren haben.

Als persönlichen, abschließenden Satz könnten wir für uns festhalten: „We will manage!“, denn zusammen haben wir auch diese Herausforderung mit einem guten Ergebnis bewältigt.

 

Unsere Sponsoren waren:

Baier & Schneider GmbH & Co. KG

Das ROTH

Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

Heilbronn Marketing GmbH

Hochschule Heilbronn

Lauffener Weingärtner eG

Schwarzwald Tourismus GmbH

Tourism and Hospitality Management e.V.

Weinbauer Gerd Keller

Westeifel Werke

 


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