#IB Alumni – Tilman Münster im Interview

Fakultät International Business – Alles für Ihren Erfolg


In unserer Reihe „Careers“ fragen wir Alumni der Fakultät für International Business zu ihrem Berufsweg, ihrem Studium und zu dem, was ihnen wichtig ist.

Tilman Münster im Gespräch: Von Barcelona nach München – mein Weg in die IT-Branche

 

Herr Münster, Sie haben Tourismusmanagement an der Hochschule Heilbronn studiert und Ihr Studium 2006 abgeschlossen. Nun sind Sie im IT-BereiLinsenblick-7681ch tätig. Wie kommt das?

Eigentlich geht alles darauf zurück, dass ich mein zweites Praxissemester in einem  spanischsprachigen Land machen wollte – um mein Spanisch auf ein gutes Niveau zu  bringen. So kam es dazu, dass ich eine Stelle bei einem E-Commerce-Lösungsanbieter in Barcelona bekam. In einem kleinen Team haben wir uns dort damit beschäftigt, wie wir die  europäischen Onlineshops für Skype-Zubehör erfolgreicher machen können. Nach meinem  Studium fing ich dann zunächst bei der GfK in Nürnberg an, wo ich für führende Hersteller aus dem Unterhaltungselektronik-Bereich deren Märkte analysierte. Nach etwas mehr als 2 Jahren  kam dann in mir der Wunsch auf, mich zu verändern. Und es war mein ehemaliger Vorgesetzter aus meiner Zeit  in Barcelona, der mich auf eine offene Stelle in München bei einem US-amerikanischen Softwarehersteller aufmerksam machte. Das war dann letztlich der Eintritt in die Software-Branche. Fast sechs Jahre war ich bei Omniture/Adobe verantwortlich für einige der größten deutschen Unternehmenskunden im Bereich Digital Marketing.  Aktuell bin ich in einer beraterischen Rolle bei Salesforce tätig, wo ich Unternehmen aus ganz EMEA und teils USA dabei unterstütze, wie sie ihre geschäftlichen Ziele schneller mit unseren Lösungen erreichen können. Salesforce ist führender Anbieter für Softwarelösungen rund um das Management von Kundenbeziehungen. Die Lösungen werden daher insbesondere im Marketing, Vertrieb und Kundendienst eingesetzt.

 

Was machen Sie da genau?

 

Ich berate die Unternehmen an der Schnittstelle von Business und Technologie. Es geht letztlich darum, dass die Kunden die Möglichkeiten unserer Software-Lösungen  optimal ausnutzen – nicht zum Selbstzweck, sondern immer orientiert an den jeweiligen geschäftlichen Zielen. Diese Beratung erfolgt in meinem Fall über nur wenige Wochen dauernden Projekten – übrigens vollständig virtuell. Aktuell erarbeite ich z.B. für eine bekannte deutsche Fluggesellschaft eine Art optimierte Benutzeroberfläche, die deren Vertriebsmannschaft ermöglicht, einfacher und effizienter zu arbeiten. Übrigens reiner Zufall, dass es sich hier um ein Touristikunternehmen handelt. Und nein, dazu muss ich nicht programmieren, ich nutze die Funktionen oder Einstellmöglichkeiten der Lösungen.

 

Inwieweit können Sie Ihre Studieninhalte im Beruf gebrauchen und anwenden?

 

In erster Linie profitiere ich vom betriebswirtschaftlichen Verständnis, das man aus so einem Studium mitnimmt. Der direkte fachliche Transfer ist bei mir – wie wahrscheinlich bei vielen anderen auch – eher begrenzt.

 

An welches Highlight aus Ihrer Studienzeit in Heilbronn erinnern Sie sich besonders gerne?

 

Wie wir damals aus einem Versuch heraus, das ehemalige FH-Orchester wiederzubeleben, die Hochschulband gegründet haben – mit anfangs nur drei Mann. Unsere Jam-Sessions und Proben, wo wir schnell für einen Auftritt drei oder vier neue Songs bastelten, waren für mich legendär.

 

Welches ist für Sie die wichtigste Erkenntnis, die Sie aus Ihrer Zeit im Ausland gewonnen haben?

 

Die Zeit im Ausland war die wertvollste meines gesamten Studiums. Ich habe sehr viel gelernt – persönlich, aber auch fachlich. Um einen Aspekt herauszuheben: es gibt in anderen Ländern teils recht unterschiedliche Herangehensweisen an ein Thema, die nicht weniger erfolgreich sein müssen als die, welche wir kulturell erlernt haben.

 

Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor?

 

Mir ist in den letzten Jahren klar geworden, dass ich stärker beraterisch tätig sein möchte. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich durch meine aktuelle Rolle bei Salesforce diesen Weg nun eingeschlagen habe. Für die Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, auch in Bereichen beratend tätig zu werden, wo ich die Lösung selbst nicht kenne, sondern der im Mittelpunkt stehenden Person dabei helfe, diese aus sich heraus zu erkennen. Diese Herangehensweise wird üblicherweise als Coaching bezeichnet. Eine entsprechende Ausbildung habe ich schon im Auge und bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird.

 

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?

 

Am Ende vielleicht die, welche ich selbst nicht im gleichen Maße habe und daher umso mehr bewundere.

 

Vervollständigen Sie folgenden Satz: „Das Leben…

 

… ist nicht planbar. Aber man hat eine Richtschnur, wenn man weiß, was einem wirklich wichtig ist.

 

And last not least – Ihr Motto?

 

Das Leben ist jetzt.

 

Herr Münster, wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute für Ihre Zukunft!

 




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