#IB Alumni – Sabrina Dick im Interview

Fakultät International Business – Alles für Ihren Erfolg


In unserer Reihe „Careers“ fragen wir Alumni der Fakultät für International Business zu ihrem Berufsweg, ihrem Studium und zu dem, was ihnen wichtig ist.

Sabrina Dick im Interview: Gewusst wie– mit starken Netzwerken zum Erfolg!

 

Frau Dick, Sie haben Internationalmichineue Betriebswirtschaft – Interkulturelle Studien (IBIS) an der Hochschule Heilbronn studiert und haben Ihr Studium 2006  abgeschlossen. Inzwischen arbeiten Sie bei SAP im Bereich Personalwesen. Was machen Sie da genau?

Ich habe zum 1.Juni dieses Jahres in den Bereich „Accelerate Winning in HR“ gewechselt. SAP entwickelt und verkauft nicht nur Software, sondern setzt sie auch im eigenen Unternehmen ein. Gerade im Personalwesen stellen wir unsere Systeme weltweit immer mehr auf Cloud-Software und standardisierte Prozesse um. Da wir diese tagtäglich in allen Arbeitsbereichen nutzen, profitieren wir von einer breiten Expertise. Das ist gerade für unsere Arbeit mit den Kunden sehr wertvoll. Meine Rolle ist es nun, ein Netzwerk von solchen HR Experten in Europa, Afrika und dem Nahen Osten aufzubauen, zu schulen und zu koordinieren. Gleichzeitig arbeite ich täglich mit dem Vertrieb zusammen und stelle sicher, dass unser Netzwerk in Kundengespräche eingebunden wird. So haben unsere Kunden zusätzlich zu den Vertriebsmeetings die Möglichkeit, mit einem End User des Systems über Erfahrungen und Prozessdetails zu diskutieren und damit herauszufinden, wie man die Software erfolgreich im Unternehmen einsetzen kann.  Zu meinen Aufgaben zählt neben der Begleitung von Kundengesprächen auch die Vorstellung der neuesten HR-Trends. Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich an der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Personalwesen für die oben genannten Standorte tätig bin – zusammen mit dem Rest des Teams decken wir die Welt komplett ab.

 

Wie sind Sie zu Ihrer Stelle gekommen?

Nachdem ich in meiner vorherigen Rolle als Leiterin des Projekt- und DIversity Office in Europa, Afrika und dem Nahen Osten etwas mehr als 2 Jahre tätig war, hatte ich Lust auf eine neue Herausforderung. Ich habe mich daher auf eine Stelle des HR Expert Network Leads für Europa, Afrika und den Nahen Osten beworben. Besonders interessiert hat mich die Stelle, weil sie ganz andere Aufgaben im Personalwesen bereithält. Man arbeitet mit dem Vertrieb und den Kunden zusammen und stellt sicher, dass die Kollegen aus dem Personalwesen gut vorbereitet in Kundentermine gehen. Ich kannte den Manager des Teams und habe mich ganz normal auf die Stelle in unserem Karriereportal beworben. Da es sehr viele Bewerber gab, hat sich der Interviewprozess über mehrere Monate gezogen. Letztendlich war meine Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen, von Finance über Consulting, Consulting Sales und HR sowie mein großes Netzwerk in der Firma entscheidend dafür, dass ich die Stelle bekommen habe. Es kann also von Vorteil sein, wenn man nicht immer im selben Bereich tätig ist – besonders wenn man sich, wie ich, auch gerne mal untypisch in komplett andere Richtungen entwickelt.

 

Gerade im Bereich Personalwesen kommt man ja mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Welche Eigenschaften sind Ihnen im Umgang mit Ihren Mitmenschen besonders wichtig?

Ich arbeite gerne über Beziehungen. Das heißt, dass  ich Menschen als Ganzes betrachte und nicht nur in der Rolle, in der ich mit ihnen zu tun habe. Daher steht für mich zu Beginn eines jeden Meetings der Smalltalk an erster Stelle. Oftmals  kennt man die Kollegen auch schon so gut, dass man sich etwa von Urlauben oder vom letzten Wochenende erzählt, bevor es an die Business-Themen geht. Dadurch baut man automatisch eine Beziehung zu seinen Mitmenschen auf, die dann auch sehr oft über die Dauer der Zusammenarbeit hinaus anhält. In den zehn Jahren meiner Betriebszugehörigkeit zur SAP habe ich mir dadurch ein großes Netzwerk an Kontakten geschaffen.

 

Inwieweit hat Sie Ihr Studium an der Hochschule Heilbronn auf Ihr Berufsleben vorbereitet?

Jedes Unternehmen „tickt“ anders, und es wäre schon ein großer Zufall, wenn man alles, was man im Studium lernt, genau so auch im Arbeitsleben umsetzen könnte. Das gilt sowohl  für  BWL-Inhalte als auch für die kulturellen Dinge. Allerdings hat mich mein Studium in vielerlei Hinsicht geprägt und persönlich weiterentwickelt, sodass ich den Herausforderungen des Arbeitsalltags gewachsen war. Man weiß, wovon gesprochen wird, wenn man bestimmte Schlagworte hört – auch wenn die Dinge am Ende anders umgesetzt werden, als es uns unsere Professoren erklärt haben. Wenn man  es gewohnt ist, Transferleistungen zu erbringen, hat man weniger Probleme damit, sich den verschiedensten Situationen im Berufsleben anzupassen. So gesehen war das Studium in Heilbronn für mich die perfekte Wahl und hat mich auch sehr gut auf meinen beruflichen Werdegang bei der SAP vorbereitet.

 

Was verbinden Sie persönlich mit folgenden Aussagen: „Zeit ist Geld“ und „Man kann die Zeit nicht zurückdrehen“?

„Zeit ist Geld“ – dazu sage ich nur: „Qualität steht über Quantität“

„Man kann die Zeit nicht zurückdrehen“ – und das ist auch gut so. Man lernt in jeder Situation dazu, gerade dann, wenn sie unangenehm war. Dadurch wachsen wir in unserer Persönlichkeit.

 

Was hassen Sie am meisten?

Unzuverlässigkeit und leere Versprechungen, übertriebener Geiz und Humorlosigkeit.

 

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Glücklich, zufrieden und hoffentlich gesund in einem Leben, in dem sich Arbeit und Freizeit die Balance halten; in einem Leben, das mich fördert und fordert und mir gleichzeitig Spaß macht. Wie das dann konkret aussehen mag – das lasse ich gerne auf mich zukommen.

 

…and last but not least: Ihr Motto?

Life is a journey.

 

Frau Dick, wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute für Ihre Zukunft!

 




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