#IBO Bradford erleben im Auslandssemester

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Eine Studienerfahrung im Ausland ist nicht nur persönlich bereichernd, sie bringt einen auch beruflich weiter – dies steht außer Frage. Aber wo soll es denn hingehen? Die Antwort auf diese Frage wird je nach Interessenslage, Vorlieben und Prioritäten ausfallen.

Wenn Sie jedoch die Abgeschiedenheit und Ruhe der Natur einem Großstadt-Getümmel vorziehen und die reizende Behaglichkeit einer Campus-Universität mit einer hoch konzentrierten Ausbildung kombinieren möchten, wäre die Zweigstelle der Universität Pittsburgh im amerikanischem Bradford eine empfehlenswerte Adresse. Im Norden des malerischen Pennsylvania gelegen und mit den majestätischen Landschaften des Nationalparks „Allegheny“ umgeben lädt die Universität Pittsburgh bei Bradford internationale und lokale Studierende zum Studium ein. Und nicht nur die Studierenden: Manch ein Bär hat sich schon mal in die Richtung des Campus verirrt und die Polizeistation in Alarmbereitschaft versetzt.

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Ein Mentoren-Programm mit betreuenden Studierenden aus den früheren Jahrgängen erleichtert das Einleben vor Ort, genauso wie Professoren, welche oft und gerne auch beratende Funktionen übernehmen und den Werdegang der Studierenden unterstützen. Am Campus mangelt es an nichts: eine sehr intensive und gute Betreuung, zahlreiche Sportaktivitäten und Freizeitangebote, freundliche Studienkollegen und eine Bibliothek. Alles was das Studentenherz begehrt findet sich am Campus wieder. Der öffentliche Nahverkehr stellt regelmäßige Verbindungen vom Campus nach Bradford (etwa 10 Min.) und größere Einkaufscentren (etwa 25 Min.) zur Verfügung. Der Campus ist stolz auf sein Sportzentrum, welches eine Schwimmhalle, ein modern ausgerüstetes Fitnessstudio sowie eine Volleyball-Halle hat. Das Sportprogramm ist sehr vielfältig. Nicht zuletzt können Studierende auch einen Selbstverteidigungskurs am Sportzentrum absolvieren, welcher fast jedes Semester angeboten wird.

Ein Semester vergeht im Nu und das kumulative Prüfungssystem entlastet den Lernprozess vom unnötigen Stress, Überlastung und Konzentrierung von Studienleistungen am Ende eines jeden Semesters. Zwar gilt dieses System aufgrund der regelmäßig auch während des Semesters zu erbringenden Studienleistungen aus deutscher Sicht eher als verschult, jedoch hat es auch seinen Reiz bezüglich der Organisationserleichterung und der klaren Lernvorgaben.

Sehr viele Stadtbewohner erinnern sich an den Ursprung ihrer deutschstämmigen Elterngenerationen und feiern z.B. ein „Oktoberfest“ im Herbst eines jeden Jahres. Mit besonderem Interesse und Gastfreundlichkeit empfangen sie Studierende aus Deutschland. Die Stadt lebt von Studierenden und ist ihnen gegenüber besonders aufgeschlossen. Sie begrüßt Studierende mit Willkommens-Bannern und Sonderangeboten für Studienutensilien in den Großhandelsketten.

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Die Universitätsleitung kümmert sich um die Integration der Neuankömmlinge persönlich: „We are happy to help“ – ist die Antwort, die man auf jede Nachfrage bekommt, begleitet mit wertvollen Ratschlägen und einer tatkräftigen Unterstützung. Das Wohl der Studierenden und das Gemeinschaftsgefühl am Campus hat für die Universitätsleitung eine der höchsten Prioritäten: Regelmäßig finden Treffen der Studierenden und der Universitätsmitarbeiter unterschiedlichen Formates statt, während derer Studierende über Ihre Erlebnisse und Optimierungswünsche berichten können und damit positive Veränderungsprozesse anstoßen können. Jede Einzelstimme zählt! Studierende organisieren gemeinsame Events zur Verstärkung der Inklusion am Campus sowie zur politisch aktuellen Themen in der amerikanischen Gesellschaft. In Gemeinschaftsräumen werden auch die Flaggen aller Nationen aufgehängt, welche am Campus vertreten sind.

Etwas ungewohnt ist die Tatsache, dass einige relevante Lehrbücher relativ teuer zu leihen bzw. zu erwerben sind, da diese nicht in der Universitätsbibliothek vorrätig sind. Zudem ist die in den USA noch eher übliche Unterbringung in Doppelzimmern auch etwas gewöhnungsbedürftig. Es besteht aber die Möglichkeit, sich außerhalb des Campus selbstständig ein Einzelzimmer-Apartment zu suchen, was natürlich mit entsprechendem Aufwand und Mehrkosten verbunden ist. In der Regel nutzen Studenten auch die Vollverpflegung am Campus in der Dining Hall, da eigenständiges Kochen in Wohnheimen eher unüblich bzw. oftmals auch nicht möglich ist.

Natürlich unterscheidet sich das amerikanische Studium in Bradford von dem in Heilbronn. Aber genau das ist interessant und dient der persönlichen Entwicklung.

Olga Michel


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