#Global Micro Initiative e.V.: Zwischen Bachelor und Master unterwegs in Indonesien

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Wir freuen uns, Ihnen einen weiteren Gastbeitrag von der Global Micro Initiative e.V.präsentieren zu können:

Gründer von GMI besucht Partnerorganisationen und Projektteilnehmer

Eigentlich wollte Tobias Schüßler, Vorsitzender und Gründer von Global Micro Initiative e.V. , in Indonesien und auf den Philippinen GMI’s geförderte Kleinstunternehmer und Teilnehmer von Ausbildungsprogrammen besuchen, die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnerorganisationen vertiefen und erste Kontakte mit potentiellen weiteren Partnern knüpfen. Am Ende seines privat finanzierten 5-monatigen Aufenthaltes in Südostasien blickt Schüßler jedoch zurück auf ein neues gemeinsames Hilfsprogramm mit WKP Foundation in Indonesien für besonders benachteiligte Menschen, 19 weitere vergebenen Mikrokredite, eine stornierte Reise auf die Philippinen und auf ein neues Förderprogramm auf der indonesischen Insel Lombok.

„Beeindruckend und bewegend“ so bezeichnet Schüßler seine Erlebnisse in Indonesien. „Ich konnte alle unsere bisher geförderten Kleinstunternehmer in Denpasar besuchen. Trotz der für Slums während der Regenzeit typischen feucht-intensiven Gerüche und schlammigen Pfade empfand ich diese Menschen als sehr optimistische Personen, die stolz darauf sind, als gleichberechtigte Geschäftspartner und nicht als Almosenempfänger wahrgenommen zu werden.“ Noch während Schüßlers Aufenthalt wurde das neue Förderprogramm mit Mikrokrediten von 35 € sehr erfolgreich in die Tat umgesetzt.

Völlig überraschend erhielt Schüßler eine Einladung von Gema Alam, einer Hilfsorganisation, die auf Balis Nachbarinsel Lombok ein Dorfentwicklungsprogramm durchführt. Aus einem Austausch über Erfahrungen mit Mikrokrediten wurde ein Kooperationsvertrag der beiden Organisationen: Gemeinsam werden sie ein eigenständiges Mikrokreditprogramm für die Dorfgemeinschaften aufbauen. Insbesondere soll eine Gruppe von Frauen gefördert werden, die in traditioneller Handweberarbeit Sarongs und Schals herstellen und verkaufen.

„Die Reise auf die Philippinen mussten wir wegen des im Süden des Landes verhängten Kriegsrechts und der gefährlichen Situation für westliche Besucher zwar auf das kommende Jahr verschieben“, erklärt Schüßler abschließend, „aber auch dort sind wir weiterhin mit Organisationen in Kontakt und erörtern Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit.“

Damit GMI’s Engagement für eine bessere Zukunft Not leidender Menschen in Südostasien ausgebaut werden kann, sucht die Hösbacher Hilfsorganisation noch dringend Fördermitglieder, die mit ihrem Jahresbeitrag diese wertvolle Arbeit unterstützen.

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