#IB Wie hoch ist der Fachkräftebedarf?

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Weiteres Praxisprojekt

In der Lehrveranstaltung „International Human Ressource Projects“ von Prof. Dr. Michael Ruf werden reale Praxisprojekte mit Kooperationsunternehmen umgesetzt. Die Studierenden des Vertiefungsfachs „Internationales Personalmanagement“ bearbeiten während des Semesters in einem Projektteam eine unternehmensspezifische Problemstellung aus dem HR-Bereich und stellen dem Unternehmen das entwickelte Lösungskonzept in einer finalen Präsentation am Ende des Semesters vor.

Vorteile für alle Beteiligten

Die Unternehmen kooperieren auf diese Weise sehr gerne mit Prof. Dr. Ruf, da komplexe Themen durch die Studierenden professionell und umfassend bearbeitet werden und wissenschaftsbasierte und umsetzungsorientierte Lösungskonzepte entwickelt werden. Die Studierenden hingegen erhalten auf diese Weise einen sehr guten Einblick in interessante Unternehmen, haben einen direkten Transfer der Theorie in die Praxis, sammeln Erfahrungen im Projektmanagement und können ggfs. bereits eine Stelle für die anstehende Bachelorthesis erwerben. Für die Hochschule sind solche Kooperationen ebenfalls von großem Interesse, da hierdurch eine Intensivierung der Kooperation mit Unternehmen erfolgen kann, um dem eigenen Anspruch einer praxisnahen Ausbildung gerecht zu werden.

Der Landkreis Cham

Der Landkreis Cham, nahe der tschechischen Grenze, ist ein traditionsreicher Wirtschaftsstandort mit breit aufgestelltem, international agierendem Mittelstand mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Elektrotechnik, Automotive und Kunststofftechnik. Die berufliche Bildung steht im Mittelpunkt der Bestrebungen des Landrats Franz Löffler, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Fachkräftesicherung im Landkreis Cham

Die berufliche Bildung steht im Mittelpunkt der Bestrebungen des Landrats Franz Löffler, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Um den zukünftigen Fachkräftebedarf für diese Region zu ermitteln, haben die Studentinnen Ludmila Hoss, Alessa Mayer, Karina Knittel und Fiona Bühl, unter Leitung von Prof. Dr. Michael und Ruf und Peter Böttger, eine Analyse der Arbeitsmarktsituation im Landkreis Cham durchgeführt. Sie befragten Unternehmen mittels Fragebögen und Interviews. Die Analyse war jedoch nicht so leicht wie gedacht, da von 76 Firmen nur 30 Firmen die Fragebögen zurück gesendet hatten.

Die Studentinnen fanden mit ihrer Analyse heraus, dass bis 2018 circa 8500 Stellen in der Region neu oder wieder besetzt werden müssen. Landrat Franz Löffler sieht dies nicht vollends negativ, denn er glaubt daran, dass die junge Generation verstärkt in der Region bleibt und auch mehr Menschen in den Landkreis hineinpendeln.

Präsentation der Ergebnisse
Präsentation der Ergebnisse
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Empfehlungen

Die Studentinnen empfahlen dem Landkreis, den Abgängen aus dem Landkreis durch „Regional Branding“ entgegenzuwirken und Maßnahmen durchzuführen, die helfen können, junge Menschen als Arbeitnehmer in die Region zu holen. Dies könnten beispielsweise Projekte sein, die den Fokus auf spanische oder tschechische Auszubildende legen oder Image-Kampagnen wie „Das Handwerk“, die die Vielfalt des Handwerks betonen. Darüber hinaus könnten auch eine bessere Verkehrsanbindung zu Berufsschulen sowie spezielle Workshops, die Unternehmen für dieses Thema sensibilisieren, hilfreich sein.


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